| Das Projekt entwickelt und vermittelt den Zielgruppen Anforderungen an die interkulturelle Kompetenz von PflegehelferInnen und Fachkräften sowie deren bedarfsgerechte Entwicklung und fördert aktiv praktizierte Akzeptanz und Toleranz im Handlungsfeld Altenpflege (Ausbildung) und darüberhinausgehend. Besonders ist darauf zu verweisen, dass neben Einheimischen auch MigrantInnen als Zielgruppen zu den Maßnahme- und ProjektteilnehmerInnen gehören. Die ProjektteilnehmerInnen werden für Toleranz und ein gewinnbringendes Miteinander sensibilisiert und aktiviert. Sie sollen als Multiplikatoren für diese Belange und Zielstellungen während und nach der fachpraktischen Ausbildung in ambulanten und stationären Altenpflegeeinrichtungen sowie im Bereich der häuslichen Pflege und sonstigen Arbeitsbereichen tätig sein. über einen dreistufigen Projektansatz wird ein Ausbildungskonzept kultursensibler Altenpflege entwickelt, erprobt und im Sinne der Nachhaltigkeit zur Erweiterung bestehender Curricula im Pflegebereich anderen Altenpflegeschulen zur Verfügung gestellt. Über Workshops in und mit den Pflegeeinrichtungen (Multiplikatorenwirkung), Gruppenarbeit, Exkursionen und durch andere Methoden handlungsorientierter Wissensvermittlung lernen die ProjektteilnehmerInnen, dass kulturelle Vielfalt grundsätzlich ein Bestandteil moderner Gesellschaften ist. Die Arbeit in der Altenpflege und der angemessene Umgang mit alten und kranken Menschen setzt diese Fähigkeit im besonderen Maße voraus. Die Nachhaltigkeit der Ergebnisse wird des Weiteren durch einen Internetauftritt sowie ein Handbuch zum Thema kultursensibler Pflege unterstützt. Das Projekt leistet einen unmittelbaren Beitrag zum Abbau von Fremdenfeindlichkeit, Rassismus und Diskriminierung aus ethnischen, religiösen und anderen Gründen und verbessert gleichzeitig die Arbeitsmarktchancen der ProjektteilnehmerInnen. | ![]() ![]() ![]() |
Bildungs- und Beschäftigungsangebote |
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Beginn: 01.04.2009 Ende: 30.03.2012 |
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